Das CasentinoPoppi ist historisch gesehen die Hauptstadt des Casentino, einer antiken toskanischen Region: ein breites, ovales, vom Arno durchflossenes und von Bergen umgebenes Tal. |
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Die höchsten Gipfel sind mit rund 1600 Metern der Monte Falterona, wo der Arno entspringt, der Pratomagno, der das Casentinotal vom Chianti, und der Monte della Verna, der es vom oberen Tibertal trennt.
500 Jahre war das Casentino Privatbesitz einer großen Adelsfamilie. 1440 wurde fiel es an Florenz; ein Gouverneur wurde eingesetzt, der das Gebiet verwaltete. Aufgrund seiner geographischen Lage und seiner Geschichte ist das Casentino immer eine Art entlegene Insel im Herzen Mittelitaliens geblieben.
Auch heute noch ist diese Gegend auch unter Italienern wenig bekannt, obwohl sie kaum 50 km von Florenz entfernt ist. Man kommt im Casentino nicht zufällig vorbei man muss es wollen.
In den Bergen des Casentino liegt einer der größten Wälder Italiens: auch dieser hat mit der langen Isolation der Gegend zu tun, genauso wie die erfreuliche Tatsache, dass hier Hirsche, Dachse, Wildschweine und sogar Wölfe leben. Heute sind die Wälder des Casentino zu einem der größten Nationalparks Italiens geworden.
Auch in der im Casentino gesprochenen Sprache, einem klassischen und reinem Toskanisch, hat sich etwas Archaisches erhalten, das an das antike Italienisch erinnert, in dem Dante seine Göttliche Komödie schrieb.
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