Dante Alighieri im Casentino

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"Il Casentino è presente non solo perché in quella terra Dante si trovò a combattere, ma quei luoghi furono al poeta particolarmente congeniali, tanto che il loro ricordo dura ininterrotto entro tutta la sua opera, fino a farsi vero e proprio paesaggio dell'anima, capace di rispecchiare anche le tonalità più remote del suo sentire. Un picDante Alighieri - Italian language Courses at CCIC colo mondo, quello casentinese, capace di essere dolcissimo e brutale quasi allo stesso tempo, e forse questa è la sua verità più intima e duratura. Tutto questo non poté sfuggire alla profonda coscienza dell'Alighieri." ("Das Casentino ist nicht nur deshalb im Werk Dantes so gegenwärtig, weil der Dichter hier kämpfte, sondern auch, weil er von dieser Gegend so angetan war, dass die Erinnerung an das Casentino sich in seinem gesamten Werk nachverfolgen lässt und sich dort in eine wahrhaftige Seelenlandschaft verwandelt, wo sich selbst die verborgensten Schattierungen des Empfindens widerspiegeln. Eine eigene kleine Welt, das Casentino, zärtlich und brutal zugleich - und vielleicht ist genau dies seine innerste und beständigste Wahrheit. All das konnte dem tiefen Bewusstsein Dantes nicht entgehen.") (Mariagrazia Orlandi, Una Valle Dantesca. Il Casentino nella vita e nelle opere di Dante Alighieri, Scandicci (Fi), Anscarichae Domus, 2002, S.109).
Das Casentino ist im Werk und Leben Dante Alighieris immer gegenwärtig, so wie Dante Alighieri immer in der Geschichte und in der Vorstellung des Casentino gegenwärtig ist.

Das Casentino ist in allen Lebensphasen des Dichters gegenwärtig. Man denke nur an den Sieg des jungen Kriegers in der blutigen Schlacht vom 11. Juni 1289 in der Campaldino-Ebene.
Man erkennt jedoch auch Bitterkeit in den späteren Werken Dantes, als er als Verbannter lange Zeit Zuflucht bei den Herren des Tals fand. Noch lebte Dante in Erwartung einer möglichen Rückkehr in sein geliebtes Florenz; erst im Jahr 1313, als er jede Hoffnung aufgegeben hatte, wandte er sich an den Königshof von Verona.

Doch das CaseDante Alighieri with Divine Comedy - Italian language Courses at CCIC ntino ist auch noch gegenwärtig in anderen Werken Dante Alighieris: neun der dreizehn Episteln und 24 Gesänge des Purgatorio wurden hier vom Dichter verfasst.
Zahlreiche Kritiker sind der Meinung, dass das Casentino Dante zu seinen Beschreibungen der verwunschenen Naturlandschaften des Fegefeuers inspirierte und sogar, dass die Morphologie des Tals dem Dichter als Modell für die physische Struktur des Purgatorio gedient habe; Tatsache ist, dass abgesehen von Andeutungen und Heraufbeschwörungen in der gesamten Göttlichen Komödie immer wieder konkrete Plätze des Casentino präzise und effizient beschrieben genannt werden.
"Il Casentino per Dante era un luogo ben determinato geograficamente, tanto che attraverso i numerosi riferimenti espliciti e anche impliciti a questa terra, presenti in tutte le opere dell'Alighieri, si può tentare di ricostruire la configurazione che la valle aveva ai suoi occhi: è una sorta di carta mentale, che fissa i suoi punti di orientamento in località arroccate, magari periferiche ma certamente suggestive e, soprattutto, inconfondibili."  ("Das Casentino war für Dante ein geografisch gesehen eindeutig definierter Ort. Dies ermöglicht es, anhand der zahlreichen Momente in den Werken des Alighieri, in welchen der Dichter direkt oder zwischen den Zeilen Bezug auf diese Gegend nimmt, die Beschaffenheit des Tals in den Augen Dantes zu rekonstruieren: es handelt sich hierbei um eine Art geistiger Landkarte, deren Orientierungspunkte zwar periphere, jedoch deshalb nicht weniger suggestive und in jedem Fall unverwechselbare Orte sind.") (Mariagrazia Orlandi, Una Valle Dantesca. Il Casentino nella vita e nelle opere di Dante Alighieri, Scandicci (Fi), Anscarichae Domus, 2002, S.13). Diese Orte stellen also eine ideale dantische Route dar: von Romena mit seiner Burg und der Fonte Branda, Schauplatz der Machenschaften des Fälschers Maestro Adamo (Inferno, Canto XXX, vv. 49-90), über Pratovecchio mit Guido Guerra VI, Onkel des Grafen Guido Selvatico (Inferno, Canto XVI, vv. 34-39), bis zur Ebene des Campaldino, dem Pratomagno und dem Fluss Archiano, wo Dante die Epik des Buonconte da Montefeltro ansiedelt, der in der Schlacht von 1289 getötet wurde (Purgatorio, Canto V, vv. 85-129). Von hier geht es weiter zur Burg von Porciano, dem Fluss Arno und dem Berg Falterona, wo Dante zu Guido del Duca spricht (Purgatorio, Canto XIV, vv. 16-54). Und schließlich erreicht man auch die spirituellen Orte des Casentino, das Heiligtum La Verna, Sasso Spicco mit San Francesco (Paradiso, Canto XI, vv. 106-108) und das Kloster von Camaldoli mit San Romualdo (Paradiso, Canto XXII, vv. 46-51).

Die geschichtlich belegte Gegenwart Dantes im Casentino wurde bereits erwähnt; es bleibt hinzuzufügen, dass man noch heute das Gefühl hat, den Dichter in dieser oder jener Burg antreffen zu können, in Poppi oder Romena, in Pratovecchio oder Porciano.
Man findet Dante auch in Denkmälern der verschiedensten Epochen wieder, die die Bewohner des Tals seinem Andenken gewidmet haben, Zeugnis des unauslöschlichen Zeichens, das Alighieri hier mit seinem Werk hinterlassen hat.
Noch heute arbeitet man daran, das Leben des Dante im Casentino zu ergründen. Das Casentino wurde von der Fondazione Ippolito Nievo zum "Dantischen Literaturpark" erklärt.

In stolzem Bewusstsein der engen Bindung zwischen dem Casentino und Dante Alighieri veranstaltet das C.C.I.C. das Studienseminar "Dante Alighieri im Casentino: Momente der menschlichen, politischen und künstlerischen Erfahrung Dantes".
Die Seminarteilnehmer können so beim Studium wichtiger Abschnitte der Göttlichen Komödie mit "Dantes Augen" die Orte, Burgen und Landschaften sehen, die zu einem großen Teil unverändert oder gar unberührt geblieben sind, wie die würdevollen Wälder, die der Nationalpark des Casentino hütet.


Studienseminar

Der C.C.I.C. "Piero della Francesca" - Centro di Cultura Italiana Casentino veranstaltet in Poppi ein einwöchiges Studienseminar: "Dante Alighieri im Casentino: Momente der menschlichen, politischen und künstlerischen Erfahrung Dantes".

Das Seminar von historischem Charakter wendet sich an Nicht-Profis der Materie. Die Teilnehmer analysieren gemeinsam mit den Seminarleitern Auszüge aus Dantes Werken, außerdem bietet das Seminar Erläuterung ihres Bezugs zu den künstlerischen als auch politischen Ereignissen der damaligen Zeit in Verbindung mit den Erfahrungen des Dichters im Casentino.

Das Seminarprogramm umfasst vier Sitzungen und die Konferenz "Das Casentino im Leben und Werk Dante Alighieris". Außerdem beinhaltet es vier Tagungen mit Lesungen und Auslegung der Göttlichen Komödie und diverse geführte Besichtigungen der von Dante geprägten Orte des Casentino.

Ein Seminar bietet jeweils Platz für 15 Teilnehmer und ist Studenten vorbehalten, die über ausreichende Italienischkenntnisse verfügen, um einer Konferenz folgen, Fragen stellen, an einer Diskussion teilnehmen und Texte von mittlerer Schwierigkeit lesen zu können. In den letzten 30 Minuten werden die Teilnehmer des Seminars gemeinsam mit den Seminarleitern eventuelle Wortschatzlücken ausarbeiten.

Der C.C.I.C. wird den Teilnehmern bei Seminarbeginn ein detailliertes Arbeitsprogramm, Studienmaterial und eine präzise Bibliografie überreicht.


Seminarprogramm

Sonntag

Nachmittag:

Ankunft in Poppi

Abend:

Willkommensessen

Montag

Vormittag:

-  Seminarsitzung
-  Pause
-  Lesung und Auslegung der Göttlichen Komödie
-  Sprachassistenz

Nachmittag:

-  Besichtigung der Burg von Poppi
-  Besuch der Ebene von Campaldino mit Lesungen der Göttlichen Komödie

Dienstag

Vormittag:

-  Seminarsitzung
-  Pause
-  Lesung und Auslegung der Göttlichen Komödie
-  Sprachassistenz

Mittagessen:

in einem typisch casentinesischen Restaurant

Nachmittag:

- Besichtigung des Klosters von Camaldoli mit Lesungen der Göttlichen Komödie
-  Besichtigung der Einsiedelei von Camaldoli

Mittwoch

Vormittag:

-  Besichtigung des Heiligtums von La Verna
-  Besichtigung des Sasso Spicco von La Verna mit Lesungen der Göttlichen Komödie

Mittagessen:

in einem typisch casentinesischen Restaurant

Donnerstag

Vormittag:

-  Seminarsitzung
-  Pause
-  Lesung und Auslegung der Göttlichen Komödie
-  Sprachassistenz

Mittagessen:

in einem typisch casentinesischen Restaurant

Nachmittag:

-  Besuch des Städtchens Stia
-  Besichtigung der Burg von Porciano mit Lesungen der Göttlichen Komödie

Freitag

Vormittag:

-  Seminarsitzung
-  Pause
-  Lesung und Auslegung der Göttlichen Komödie
-  Sprachassistenz

Nachmittag:

-  Besichtigung von Castel San Niccolò
-  Besichtigung von Romena und Fonte Branda mit Lesungen der Göttlichen Komödie

Samstag

Nachmittag:

Konferenz "Das Casentino im Leben und Werk Dante Alighieris"

Abend:

Abschiedsessen

Sonntag

Vormittag:

Abreise


Seminargebühr

438,00 Euro.

Im Preis inbegriffen:

Sitzungen des Seminars und Sprachassistenz, Lesungen und Auslegung der Göttlichen Komödie, Konferenz, geführte Besichtigungen, Willkommens- und Abschiedsessen, Mittagessen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag.

Im Preis nicht inbegriffen:

Eintrittskarten für Burgen, Museen und Kirchen, Beförderung bei den Besichtigungen, nicht unter "im Preis inbegriffen" genannte Essen, Unterkunft und alles nicht unter "im Preis inbegriffen" genannte.


Seminarkalender (bitte hier klicken)



Wohnen

Für unsere Sprachschüler gibt es ein breites Angebot an Unterbringungsmöglichkeiten während ihres Aufenthalts in Poppi.

Sie können bei einer italienischen Gastfamilie wohnen, ein Einzel- oder Doppelzimmer in einer 2 - bis 3 Zimmerwohnung in der Altstadt zusammen mit anderen Kursteilnehmern reservieren, eine Wohnung allein oder zusammen mit Freunden oder Familie belegen, in einem "Agriturismo" in der in der wunderschönen casentinesischen Landschaft wohnen oder in einem Hotel in Poppi untergebracht werden.

Auf Anfrage gibt die Schule gerne nähere Auskünfte und eine Liste mit Preisen der zur Verfügung stehenden Zimmer, Apartments, Agriturismi und Hotels. Reservierungen sind jederzeit über unser Sekretariat möglich.

Bei ihrer Ankunft erhalten die Kursteilnehmer eine Liste der Gasthäuser und Restaurants des Casentino, das in der Toskana für seine traditionelle Küche, seine typischen Spezialitäten und die unverfälschten Zutaten berühmt ist.


Anmeldung

Anmeldeschluss der Seminare ist 15 Tage vor Seminarbeginn.
Anmeldebedingung ist die Überweisung einer Anzahlung "ohne Kosten für den Empfänger" (ausschliesslich in Euro vorzunehmen)
von 200,00 Euro auf das Konto
Nr. 2685.31 (ABI 1030 und CAB 71582.1)
Monte dei Paschi di Siena, Filiale di Ponte a Poppi (AR)
Swift code: PASC IT MM
IBAN: IT 46 I 01030 71582 000000268531
Alle zusätzlich entstehenden Bankkosten werden vom Kursteilnehmer erstattet.
Bitte im Verwendungszweck Namen und betreffendes Seminar angeben.
Das ausgefüllte Anmeldeformular mit der Quittung der Anzahlung per Fax (0039 0575 529774) an das Sekretariat des C.C.I.C. schicken.
Das Sekretariat wird den Empfang der Anmeldung umgehend bestätigen.
Im Falle eines Rücktritts bis spätestens 3 Wochen vor Seminarbeginn erstattet der C.C.I.C. 2/3 der Anzahlung zurück. Bei Rücktritt nach Ablauf der genannten Frist wird die gesamte Anzahlung einbehalten.
Die Seminare finden nur dann statt, wenn eine Mindestzahl von 4 Teilnehmern erreicht wird. Im Falle der Absage eines Seminars erstattet der C.C.I.C. die gesamte Anzahlung zurück.


Auskünfte

Für Auskünfte und Anmeldungen steht unser Sekretariat zur Verfügung:
tel. ++390575529774
fax ++390575529774
E-mail



Download

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Italienischkurse - Anmeldeformular Dante Alighieri im Casentino.pdf Anmeldeformular.pdf Italienischkurse - Anmeldeformular Dante Alighieri im Casentino.doc Anmeldeformular.doc


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